Kaum hat das Jahr 2024 begonnen, ist es nun auch schon bald wieder vorbei. 88 Tage noch, dann ist Silvester. Judith Peters hat zum Blogtoberfest aufgerufen und ich bin zum ersten mal dabei.

Thema: Was will ich alles noch erleben, erledigen, erforschen bis zum Ende dieses Jahres. Zeit, mir darüber mal wieder Gedanken zu machen. Und es zu notieren. Getreu dem (angepassten) Motto: was geschrieben ist, bleibt.

Wichtig: es gilt nicht, alle Punkte bis Silvester abzuhaken. Es geht darum, die Dinge zu bewahren, bevor sie im hektischen Alltag aus dem Bewusstsein fallen. Und um sich immer wieder selbst daran zu erinnern.

Sei gern dabei, kommentiere, erzähle mir von Deinen Vorhaben und Wünschen wenn du magst. Wir lesen uns!

 

Reisen und Ausflüge

  • (1) ich besuche mindestens 4 Weihnachtsmärkte im Erzgebirge. Das hat nicht geklappt. Aber ich war mindestens 4 mal auf unserem Weihnachtsmarkt. 🤩
  • (2) ich gönne mir Wellness in schöner Umgebung
  • (3) ich wandere im Nationalpark Hainich
  • (4) ich fahre an einen Ort, an dem ich noch nie war. Zum Beispiel:
  • (5) nach Norwegen und zum Nordkap
  • (6) ich fahre zurück an die Donau. Meine Rumänien-Blogartikel haben mich wieder daran erinnert.
  • (7) ich mache Urlaub etwas weiter weg. Teneriffa vielleicht oder die Azoren
  • (8) im Herbst sammle ich Pilze ✅ gespannt auf das Ergebnis? Das gibt es hier: „12 von 12 Oktober 2024
  • (9) ich wandere den Gendarmenpfad in Dänemark
  • (10) ich wandere ein Stück des sächsischen Jakobsweges über mehrere Tage vom 31. Oktober bis 2. November sind wir die Strecke von Freiberg nach Chemnitz gelaufen

Für diesen Blog

  • (11) ich schreibe die noch ausstehenden Artikel zu unserem Roadtrip durch Europa. Es fehlen noch: Serbien (der erste Artikel ist online – weitere folgen), Montenegro, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Slowenien, Österreich und unser Fazit zur Reise. Dazu noch den Artikel  5 Reiseziele für einen Roadtrip durch Nordmazedonien (er ist veröffentlicht 🤩)
  • (12) ich schreibe die Blogartikel zu unserem Urlaub in Dänemark dieses Jahr
  • (13) und ich erzähle von unserem Trip von Usedom ins Berchtesgadener Land
  • (14) ich lerne weiter, wie ich meinen Blog „richtig“ schreibe. Dieser Blog ist inzwischen mehr als nur mein Tagebuch. Wir dürfen uns beide weiterentwickeln. Hier mache ich einfach mal ein Häkchen dran. Es ist ein laufender Prozess. Ich hab wieder sehr viel gelernt. Hab mich getraut und Dinge versucht. Und ich stelle mich meinem Perfektionismus. Ich kann gar nicht alles wissen, bevor ich es nicht gelernt habe 🤩.
  • (15) dabei lerne ich auch, wie SEO wirkt.  siehe den vorherigen Punkt.
  • (16) und ich lerne weiter, wie Pinterest uns dabei tatkräftig unterstützt.  Auch hier habe ich viel gelernt. Und es mach so viel Spaß! 🤩

Zu Hause

  • (17) ich sitze auf unserer neuen Couch. Das ist vertagt.
  • (18) gemeinsam misten wir die Wohnung aus und schaffen Raum. Nach dem Jahr unterwegs auf sechs Quadratmetern hat sich leider schon wieder zu viel angesammelt. Das dürfen wir noch umsetzen.
  • (19) wir zelebrieren die 12 Rauhnächte , um das Alte zu verabschieden und das Neue willkommen zu heißen. 

Für mich

Das mag jetzt komisch klingen, da alles bisherige auch für mich ist. Aber diese Liste hat eine eigene Energie. Sie fühlt sich anders an.

  • (20) ich puzzle mehr. Mein aktuelles „Projekt“ hat 1.500 Teile.
  • (21) ich lese drei Bücher bis Silvester. Aktuell lese ich „Wandern, Glück und lange Ohren“ von Lotta Lubkoll – sehr zu empfehlen.
  • (22) ich gehe mal wieder ins Kino
  • (23) und ins Theater
  • (24) und in eine Ausstellung.
  • (25) und ich wirke in einer Filmproduktion mit. Als Komparse oder gern auch als Teil des Produktionsteam
  • (26) ich schreibe mein Buch

Das hat leider bis auf puzzeln nicht geklappt. Das 1.500-Teile-Projekt ist abgeschlossen. Und hey, es geht weiter cool

Mein Fazit: Ich habe viel erreicht 

Alles innerhalb von drei Monaten zu schaffen, wäre schon eine Herausforderung geworden. Und das war auch nicht der Plan. Mit dieser Liste geht es eher darum, die eigenen Wünsche und Ziele nicht zu vergessen. Sie aufzuschreiben und sich deshalb immer wieder daran zu erinnern.

Den Jakobsweg zu laufen, steht schon seit so vielen Jahren auf meiner Liste. Spätestens seit Hape Kerkelings Buch „Ich bin dann mal weg“. Als ich in unserem Stadtwald die gelbe Muschel als Wegmarkierung entdeckte, war der Plan gefasst: Warum nicht vor der Haustür starten? Seit diesem Moment vor einigen Jahren schwebte die Idee in meinem Hinterkopf. Dieses Jahr hab ich es umgesetzt. Bin vor die Tür getreten und losgelaufen. „Nur“ für ein Wochenende. Aber die Begegnungen unterwegs haben diese kurze Reise zu etwas sehr Besonderem gemacht. Danke an alle, die wir getroffen haben.